Archiv der Kategorie 'Heraus zum revolutionären 1. Mai!'

Jugendmobilisierung zum 1. Mai 2011!

1. Mai – Tag des Zorns.

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig. Aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt. Und wir gewinnen.“ so der Multimilliardär Warren Buffet, drittreichster Mensch der Welt. Die Auswirkungen des Klassenkampfes von oben spüren alle von uns Tag für Tag, sei es in der Schule oder Uni, bei Ausbildung oder im Beruf. Leistungsdruck, Stress und Existenzangst bestimmen den Alltag all jener, die dazu gezwungen sind ihre Arbeitskraft zu verkaufen, noch mehr als vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. Der Verwertungszwang des Kapitals fordert immer neue Zumutungen, Abitur nach 12 Jahren, „Bologna-Prozess“ und die Weigerung der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns garantieren hohe Wachstumsraten für das Kapital und ein miserables Leben für uns. Das können wir nicht weiter hinnehmen, es gilt, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

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  • Freitag | 26. November 2010 | 10 Uhr | Brandenburger Tor | Den Bundestag umlagern!
  • Solidarität mit den Gefangenen vom 1. Mai!

    Das staatliche Gewaltmonopol treibt täglich Menschen in den Tod, Armut, oder Obdachlosigkeit. Menschen werden eingesperrt, abgeschoben oder verprügelt. Lehnen sich Menschen gegen den kapitalistischen Normalvollzug auf oder stellen sie das staatliche Gewaltmonopol in Frage schlägt der Staat mit voller Härte zu. Seit Jahrzehnten ist der 1. Mai in Berlin ein Tag an dem Menschen ihre Wut auf das kapitalistische System auf die Straße tragen. Was passieren kann wenn Bullen und Kapital dabei eine kleine Abreibung bekommen lässt sich am 1. Mai 2009 exemplarisch feststellen: Auf die entschloßenen Auseinandersetzungen mit der Polizei folgte eine immense Welle der Repression. Menschen saßen monatelang in Untersuchungshaft, wurden zu verhältnissmäßig harten Haftstrafen verurteilt und Presse und Politik führten eine ewig andauernde Hetzkampagne gegen linke Strukturen.

    Dieses System produziert tagätlich Ungerechtigkeit, Krieg und Armut. Deshalb ist es begrüßenswert wenn Menschen entschloßenen Widerstand gegen eben diese Zustände leisten. Wir lassen uns nicht spalten und solidarisieren uns mit allen Menschen die auf unterschiedliche Art und Weise sich im Kampf für eine emanzipatorische und revolutionäre Umwälzung der Verhältnisse gegen das System auflehnen, „jeden Tag und besonders am Ersten Mai!“.

    Am 1. Mai werden immer zahlreiche Menschen festgenommen und verurteilt. Um uns solidarisch zu erklären und um die Gefangenen zu unterstützen, veranstalten wir, das Antifaschistische Jugendbündnis Berlin eine Soliparty für die Gefangenen vom 1. Mai.
    Kommt zahlreich und zeigt euch solidarisch!

    Unsere Solidarität gegen Ihre Repression!
    Kein Frieden mit diesem Staat!

    [ajbb] im Mai 2010

    Soliparty: 7.5 im Rauchhaus (Marinanneplatz 1a, Nahe S-Ostbahnhof)
    ab 22 Uhr mit lecker Cocktails, Alltimes, Trash und Tekno…
    Line-Up: Footlose DJ Squat | Simply Jim und DJ Loco

    Mehr als 15.000 Menschen auf 18-Uhr Demo 2010

    Trotz Hetze, Repression und ein enormes Aufgebot der Bullen demonstrierten am Samstag mehr als 15.000 Tausend Linksradikale entschloßen durch Kreuzberg. Die Demonstration unter dem Motto: „Die Krise beenden – Kapitalismus abschaffen!“ startete gegen 19. Uhr an der Kottbusser Brücke und führte zum Spreewaldplatz. Dort kam es zu schweren Übergriffen durch die Berliner Polizei. Einer am Boden liegenden Person trat ein Bulle dabei mit voller Wucht gegen den Kopf. Entlang der Route durch Neukölln und Kreuzberg kam es immer wieder zu Dachactions und Solidaritätsbekundungen. Außerdem wurden einige Bullenautos an der Skalitzer Straße stark beschädigt. Im Vorfeld der Demonstration hatte die Versammlungsbehörde die ursprüngliche Route, die über sie Skalitzer Straße führen sollte, untersagt. Am Vormittag hatte die CDU auf dem Myfest einen Stand gegen Linksextremismus durchführen wollen. Nach Protesten und nicht weniger als 10 Minuten mussten sie ihren Kram aber schon wieder einpacken. Kristina Schröder (Köhler) stellte am Wochenende vom 1. Mai ebenfalls ihre Pläne zur „Bekämpfung des Linksextremismus“ vor. Für diese Programme will die Bundesregierung mehr als 2 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Im vergangenen Jahr hatte Kristina Schröder, nach den Krawallen am 1. Mai, für ein hartes Eingreiffen bei Krawallen durch die Polizei plädiert. In diesem Jahr kam es neben brutalen Übergriffen der Berliner Polizei auch zu zahlreichen Festnahmen. Genaue Zahlen diesbezüglich gibt es bisher nicht. Wir möchten deshalb nochmal auf die Kundgebung für die Gefangenen vom 1. Mai aufmerksam machen. Wenn ihr festgenommen wurdet, raten wir euch zu einer Sprechstunde beim Ermittlungsauschuss zu gehen. Mehr Infos unter www.ea-berlin.net

    Termine:

    4.5. Kundgebung für die Gefangenen vom 1. Mai | 18 Uhr | JVA Moabit
    7.5 Soliparty für die Gefangenen | 22 Uhr | Rauchhaus | Mariannenplatz 1

    Eine Welt in Bewegung?

    Deutschland erwacht aus seinem „Jahrhundertwinter“-schlaf und offensichtlich sind die eisigen Temperaturen nicht spurlos an uns vorbei gegangen. Das gesellschaftliche (wie auch das Koalitions-) Klima wird rauer und kälter. Die Schulden, die sich unter dem Eis der Finanzkriese gebildet haben, blitzen plötzlich, wie die Böllerreste, unterm Schnee hervor und die Erwerbslosen die zuvor schon an die „nationale Schneefront“ gerufen wurden, sollen auch diese bezahlen. Die deutsche Wirtschaft strauchelt und rutscht noch immer und das Streusalz ist alle!
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