In der Nacht von Samstag (6.8.2011) auf Sonntag (7.8.2011) will die NPD in ganz Berlin bis zu 40.000 Wahlplakate aufhängen und eine Art Fackelmarsch durchführen. Der Fackelmarsch soll gefilmt werden und anschließend als Propagandavideo verwendet werden. Zur Unterstützung hat die NPD Neonazis aus ganz Deutschland und, die als besonders gewalttätig geltenden, Neonazis aus Tschechien angefordert. In der Vergangenheit kam es bei Plakatieraktionen der NPD bereits mehrfach zu Übergriffen auf Migrant_innen oder Linke. Ausgangspunkt der Aktion soll die NPD Parteizentrale in Köpenick sein. Hier wollen sich die Nazis zunächst sammeln und ihr Material aufnehmen. Wir rufen alle Antifaschist_innen auf, am Samstag Abend mit uns vor der Parteizentrale der NPD in Köpenick zu demonstrieren und die Plakatieraktion zum Desaster für die Nazis zu machen. Es gibt eine angemeldete Kundgebung vor der NPD-Parteizentrale. Um die Sicherheit von allen Teilnehmer_innen zu gewährleisten reisen wir gemeinsam nach Köpenick. Der Vortreffpunkt wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Nazis auf die Pelle rücken!
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Laut diversen Ankündigungen im Internet und Meidenberichten zufolge will Sebastian Schmidtke (NPD und Freie Kräfte Berlin) Morgen eine Kundgebung vor der Parteizentrale der Linkspartei am Rosa Luxemburg Platz durchführen. Ähnlich wie bei dem Aufmarschversuch am 14. Mai in Berlin übt sich die Polizei in Verschleierungstaktik. Sowohl die Uhrzeit der Kundgebung sowie der Sammelpunkt der Nazis sind derzeit noch unbekannt. Bei einem ähnlichen Versuch Schmidtkes, ungehindertet aufzumarschieren wurden 4 Antifaschist_innen durch Nazis schwer verletzt. Auch damals hatte die Polizei den Aufmarschort geheimgehalten um Gegenproteste zu erschweren.
Indessen bereiten diversen Antifagruppen Gegenaktionen zur geplanten Kundgebung vor. Zudem plant Pro Deutschland um 19 Uhr eine Kundgebung am Frankfurter Tor. Auch dagegen regt sich Widerstand. Beteiligt euch an den morgigen Gegenaktionen. Lassen wir den Nazis keinen Raum weder in Berlin noch anderswo…
Achtet auf aktuelle Ankündigungen auf:
www.antifa.de und http://de.indymedia.org
Das Plakat zum Ausdrucken und verkleben findet ihr hier…
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Morgen wollen Nazis aus dem Umfeld des Nationalen Widerstand Berlin in Berlin unter einem scheußlichen Motto aufmarschieren. Presserberichten zufolge soll die Route über den Platz der Luftbrücke und den Mehringdamm führen. Es liegt an uns diesen Aufmarsch zu verhindern. Die konkrete Route und Anlaufsstellen für Antifas sind noch nicht bekannt. Infos folgen in Kürze. Dennoch gibt es bereits einiges an Mobimaterial was auchs chon fleißig unter die Leute gebracht wurde. DIe Kopiervorlagen können hier (Plakat A3) und hier (Flyer A4) heruntergeladen werden. Achtet auf aktuelle Infos unter www.antifa.de und de.indymedia.orgRausgehen, Warmmachen, Weghauen!
Morgen ab 11.00 Uhr Antifa-Aktionen gegen den Naziaufmarsch
1. Mai – Tag des Zorns.
„Es herrscht Klassenkrieg, richtig. Aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt. Und wir gewinnen.“ so der Multimilliardär Warren Buffet, drittreichster Mensch der Welt. Die Auswirkungen des Klassenkampfes von oben spüren alle von uns Tag für Tag, sei es in der Schule oder Uni, bei Ausbildung oder im Beruf. Leistungsdruck, Stress und Existenzangst bestimmen den Alltag all jener, die dazu gezwungen sind ihre Arbeitskraft zu verkaufen, noch mehr als vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. Der Verwertungszwang des Kapitals fordert immer neue Zumutungen, Abitur nach 12 Jahren, „Bologna-Prozess“ und die Weigerung der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns garantieren hohe Wachstumsraten für das Kapital und ein miserables Leben für uns. Das können wir nicht weiter hinnehmen, es gilt, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Armut, Leistungsterror und Ausgrenzung…
Immer mehr Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in der Schule und müssen zusätzlich zu Hause noch viel zu lange nervige Hausaufgaben machen. Für Freizeit bleibt oftmals kein Platz. Hinzu kommt, dass sich viele Menschen in Berlin Freizeitgestaltung auch gar nicht mehr leisten können, trotz Job haben sie einfach zu wenig Geld. Schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne sind für Menschen, die von der Schule kommen und keine weitergehende Ausbildung besitzen die Regel. Gleichzeitig werden die Berliner Innenstadtbezirke immer teurer. Kreuzberg – ehemals angenehm undeutscher Zecken-Kiez wird zu einem zweiten Prenzlauer Berg, breite Teile der auch langjährig ansässigen Bevölkerung sind nicht mehr in der Lage bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Währenddessen nimmt die Hetze gegen Migrant_innen und sozial Schwache seit der „Sarrazin-Debatte“ wieder drastisch zu. Tagtäglich werden Leute abgeschoben oder in Lager gesperrt. Passend dazu schlägt ein sozialchauvinistischer und rassistischer Diskurs um sich, der Migrant_innen, die sich vermeintlich nicht „integrieren“ und der konstruierten deutschen Leitkultur unterordnen wollen auf menschenverachtende Art und Weise geißelt und ein hartes staatliches Vorgehen gegen diese fordert. Aus der Bevölkerung wird dieser wirtschaftsliberale Rassismus gegen Migrant_innen, der den Wert eines Menschen daran festmacht, dass sie_er diesem Land nicht auf der Tasche liegt, sich möglichst qualifiziert und gewinnbringend wirtschaftlich betätigt teilweise begeistert beklatscht.
Um die Kapitalinteressen der Mitgliedsstaaten der EU vor einer „Flut von ungebildeten Ausländern“ zu bewahren, wird die Festung Europa, auch unter deutscher Beteiligung, immer weiter abgeschottet. Die Folgen der durch die imperialistischen Politik der Industrieländer bedeutend mitverursachten Not in der sogenannten Dritten Welt sind fatal: Flüchtlinhe sterben täglich bei der Überfahrt im Mittelmeer oder werden bspw. In Lampedusa in Lagern festgehalten.
Selbst jene die es geschafft haben die Grenzen der Festung Europa zu überwinden sind konfrontiert mit drohender Abschiebung, Armut und rassistischer Ausgrenzung.
…sind kein Zufall!
Unsere Gesellschaft und unser Leben unterliegen allgegenwärtigen Prinzipien des Kapitalismus: Verwertung, Warenproduktion und Profitmaximierung. Da wir wie ein Großteil der Menschen weder Produktionsmittel besitzen noch uns welche kaufen können, sind wir gezwungen, für andere zu arbeiten. Die Bedingungen für diese Arbeit legen die Besitzer der Produktionsmittel fest. Dabei schaffen wir bei der Arbeit täglich Reichtum für einige wenige, für uns selbst bleibt gerade soviel, wie wir zum Leben brauchen, manchmal nicht mal das.
Der Staat hat die Aufgabe, für einen möglichst reibungslosen Ablauf dieses Vorgangs zu sorgen. So sind die Schikanen auf dem Arbeitsamt, der Leistungsdruck in der Schule, nervige Chefs oder stressende Bullen nur ein Versuch, den Prozess kapitalistischer Ausbeutung zu beschleunigen und zu optimieren. Dieses Handeln geschieht nicht aus einer persönlichen Bosheit Einzelner, auch die ausbeutenden Kapitalisten sind, wie die ausgebeuteten Lohnabhängigen insofern unfrei, dass sich ihr Handeln primär nach Kriterien von „Wirtschaftlichkeit“ sprich Profitmaximierung orientiert. Wer sich nicht anpasst und unterwirft hat in der stetig intensivierten Konkurrenz schlechte Karten. Dabei spielen die Bedürfnisse der Menschen keine Rolle.
A propos Staat und seine verkackten Schweinebullen. Nicht nur, dass diese widerwärtige Spaßverderber_innen sind, Partys beenden, Leute wegsperren, Graffitisprüher_innen und Kiffer_innen einknasten – Nein, weil es ihre Aufgabe ist die kapitalistische Herrschaft und seine Ordnung aufrechtzuerhalten. Dafür schrecken sie nichtmal vor Mord zurück. In Berlin sind seit dem Jahr 2008 mindestens Zwei Menschen von Polizisten ermordet worden. So wurde in der Silvesternacht 2008/2009 Dennis J. von Zivilbeamten erschossen und im Jahr 2010 starb Slieman Hamade nach massiver Gewaltanwendung durch Polizisten in Berlin-Schöneberg vor seiner Haustür. Ganz zu schweigen von der Zahl der durch Staatsgewalt Ermordeten weltweit.
Widerstand auch nicht!
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass eben jene Staatsmacht in Kreuzberg spätestens seit Ende Ziel kollektiven Zorns ist. Im Jahr 1987 hatten sich Kreuzberger_innen gegen den Angriff der Polizei auf ein Straßenfest gewehrt und für einige Stunden die Bullen komplett aus dem Kiez vertrieben. Seitdem geht es am 1. Mai jedes Jahr rund – mal mehr, mal weniger. International ist der 1. Mai der Tag der Arbeiter_innen-Bewegung. Im Jahr 1886 hatten in den USA Arbeiter_innen zum Generalstreik aufgerufen, dabei kam es in den folgenden Tagen zu Massenentlassungen und Auseinandersetzungen bei denen mindestens Sechs Arbeiter_innen ums Leben kamen.
Die Verwertungslogik des Kapitals, die weltweit zu Kriegen führt, Menschen verhungern lässt, dem und uns Jugendlichen den Alltag vermiest, darf nicht länger das gesellschaftliche Geschehen bestimmen. Schon immer, wenn der „gesellschaftliche Fortschritt“ eine Verschlechterung der Lebenslage der Ausgebeuteten mit sich brachte, war er mit Kämpfen und Widerstand verbunden. Diese Kämpfe gilt es zu organisieren und offensiv zu führen. Dass Geschichte eine unerwartete Wendung nehmen und der Aufstand von uns Jugendlichen dazu Initialzündung sein kann, haben die Revolten in der arabischen Welt gezeigt. Am 1. Mai 2011 rufen wir dazu auf, ein unmissverständliches Zeichen gegen Krieg, Kapitalismus und Unterdrückung zu setzen.
Es ist an der Zeit…
Seit Jahren kämpfen wir in unterschiedlichen Bereichen für ein selbstbestimmtes Leben – leisten aktiven Widerstand, malen, sprühen, schreiben und tanzen für einen Umsturz des kapitalistischen Wahnsinns. Und das möchten wir mit dir tun. Dazu gibt es mindestens eintausend Möglichkeiten. Organisier dich in einer Jugendantifagruppe, mit deinen Freund_innen zusammen und/oder komm am 1. Mai zu uns in den Antifa-Jugend-Block und lass es mal wieder richtig knallen…
Heraus zum Tag des Zorns!
Für eine Gesellschaft frei von Konkurrenz, Ausbeutung und Unterdrückung!
Ohne Bullen, Chefs und andere Arschlöcher!
Für die soziale Revolution!
Mehr Infos unter www.antifajugend.de
1. Mai 2011 | 18.00 Uhr | Kottbusser Tor
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Die selbstverwaltete Kneipe „La Casa“ hat Geburtstag. Ein Jahrzehnt lang alternative Freiräume in Hellersdorf! Gefeiert wird mit einem Punkkonzert – danach läuft feinste Mukke von den Haus-DJs. Zum Jubiläum hat sich das Kollektiv vom La Casa außerdem ein paar Überraschungen einfallen lassen…mehr Infos dann unter www.la-casa.so36.net
16.03.2011 – 17:30 – Polizeiratgeber für den Alltag
Es wird uns oft gesagt: „Solange ihr euch an geltendes Recht haltet, habt ihr von denen nichts zu befürchten.“ Nun kommt es aber vor, dass man sich auch mal außerhalb von bürgerlichen Normen bewegt oder ganz bewusst andere Maßstäbe ans hiesige Leben setzt. In diesem Fall reagiert der Inhaber des staatlichen Gewaltmonopols schnell und mit Nachdruck. Wenn es euch mal erwischt hat, dann ist das ärgerlich und kostet meistens Nerven. Wir wollen mit euch zusammen über verschiedene Situationen sprechen, bei denen mensch ungewollt in Kontakt mit den Freundinnen und Helfern geraten kann
Alle veranstaltungen finden im La Casa statt | Wurzener Str. 6 | 12627 Berlin | U-Louis Lewin Straße | www.la-casa.so36.net
Mehr Infos unter haveadream.blogsport.eu
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Die Mobilisierung zur diesjährigen Silvio-Meier-Demonstration geht nun in die heiße Phase. Am Dienstag brachten Antifaschist_innen ein riesiges Transparent mit dem Motto „Kampf den Nazis! Kampf dem Staat!“ an einer Häuserwand an der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg an. Dieses ist gut von der U-Bahnlinie 1 aus am Bahnhof Görlitzer Bahnhof zu sehen. Überall im Berliner Straßenbild sind mittlerweile Mobiplakate zur Demo zu finden. Und das restliche Material wie Flyer und Aufrufe wurde beinahe komplett verteilt. In der vergangenen Woche fand zusätzlich ein gut besuchter Bastelworkshop statt; dort wurden zahlreiche Transparente, Schilder und Fahnen für die Demo gebastelt.
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In der vergangenen Nacht haben Neonazis die Gedenktafel an Silvio Meier am U-Bahnhof Samariter Straße in Friedrichshain beschmiert. In der Vergangenheit war die Tafel bereits mehrfach beschädigt und entwendet worden. Außerdem wurden im vergangenen Jahr mehr als 100 Angriffe auf linke Locations und Privatwohnungen verübt. Trauriger Höhepunkt bildet der vor einigen Wochen verübte Brandanschlag auf den linken Infoladen M99 in Berlin Kreuzberg. Die Mobilisierung zur Silvio Meier Demo läuft somit weiterhin auf Hochtouren. Kommt alle: Kampf den Nazis, Kampf dem Staat!
Mehr Infos unter www.silviomeier.de.vu
]]>Mehr Infos unter www.silviomeier.de.vu
]]>Mehr Infos unter www.sparpaket-stoppen.de