Das staatliche Gewaltmonopol treibt täglich Menschen in den Tod, Armut oder Obdachlosigkeit. Menschen werden eingesperrt, abgeschoben oder verprügelt. Lehnen sich Menschen gegen den kapitalistischen Normalvollzug auf oder stellen sie das staatliche Gewaltmonopol in Frage schlägt der Staat mit voller Härte zu. Seit Jahrzehnten ist der 1. Mai in Berlin ein Tag an dem Menschen ihre Wut auf das kapitalistische System auf die Straße tragen. Was passieren kann wenn Bullen und Kapital dabei eine kleine Abreibung bekommen lässt sich am 1. Mai 2009 exemplarisch feststellen: Auf die entschloßenen Auseinandersetzungen mit der Polizei folgte eine immense Welle der Repression. Menschen saßen monatelang in Untersuchungshaft, wurden zu verhältnissmäßig harten Haftstrafen verurteilt und Presse und Politik führten eine ewig andauernde Hetzkampagne gegen linke Strukturen.

Dieses System produziert tagätlich Ungerechtigkeit, Krieg und Armut. Deshalb ist es begrüßenswert wenn Menschen entschloßenen Widerstand gegen eben diese Zustände leisten. Wir lassen uns nicht spalten und solidarisieren uns mit allen Menschen die auf unterschiedliche Art und Weise sich im Kampf für eine emanzipatorische und revolutionäre Umwälzung der Verhältnisse gegen das System auflehnen, „jeden Tag und besonders am Ersten Mai!“.

Am 1. Mai werden immer zahlreiche Menschen festgenommen und verurteilt. Um uns solidarisch zu erklären und um die Gefangenen zu unterstützen, veranstalten wir, das Antifaschistische Jugendbündnis Berlin eine Soliparty für die Gefangenen vom 1. Mai.
Kommt zahlreich und zeigt euch solidarisch!

Unsere Solidarität gegen Ihre Repression!
Kein Frieden mit diesem Staat!